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Ankündigungen
 

Disputation Isa

In der vergangenen Woche hat Isa Reinecke erfolgreich ihre Promotion mit dem Kolloquium abgeschlossen. In der Dissertation "The role of ego-centred networks in entrepreneurship" hat sie die Rolle ego-zentrierter Netzwerke während des Gründungsprozesses analysiert. Wir gratulieren herzlichst und wünschen ihr alles Gute für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg.

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Radical Innovation Workshop vom 05.-07.07. in Bremen

Das ierp und CRIE veranstalten gemeinsam vom 05.-07.07. in Bremen einen Workshop zum Thema "Radical Innovation and (Regional) Growth". Hintergrund ist die zunehmende Bedeutung von radikalen Innovationen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und das wirtschaftliche Wachstum von Regionen/ Nationen. Auch der Koalitonsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD beschäftigt sich in einem Abschnitt mit dieser Thematik.

Der Workshop findet in den Räumlichkeiten der Handelskammer Bremen statt und beinhaltet mehrere Sessions, in denen nationale und internationale Wissenschaftler ihre aktuelle Forschung präsentieren. Zu den Teilnehmern zählen führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Innovationsforschung und Wirtschaftsgeographie wie u.a. Ron Boschma (Utrecht University, Stavanger University), Koen Frenken (Utrecht University) und Jérôme Vicente (University of Toulouse Capitole). Der Workshop wird abgerundet durch zwei gemeinsame Dinner im Bremer Ratskeller und im ATLANTIC Grand Hotel Bremen. Das Programm finden Sie hier.

Veröffentlichung der Studie zur Bedeutung der NuG-Wirtschaft in Bremen

Das CRIE hat eine Studie zur Bedeutung der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft in Bremen verfasst. Die Studie entstand im Rahmen des Projektes "Bedeutung und Dynamik einer etablierten Branche in einer Region - Das Beispiel der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft in Bremen", welches durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und den Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft Bremen e.V. gefördert wurde.

Zur Identifikation zentraler Dynamiken wurde herausgearbeitet, welche gesellschaftlichen, branchenspezifischen und technologischen Trends eine Anpassung und Erneuerung der lokalen Strukturen und Prozesse erfordern und inwieweit diese bereits aktuell aber auch zukünftig wirken (werden). Dabei konnte u.a. festgestellt werden, dass die Branche durch die Abwanderung global agierender Unternehmen beeinflusst ist, es in den vergangenen Jahren jedoch zu einem Strukturwandel hin zu mehr kleinen und mittleren Unternehmen gekommen ist, welche zunehmend Beschäftigung aufbauen. Bemerkenswert ist außerdem die hohe Diversität an Produkten, die von Bier über Kaffee und Tee bis hin zu Honig reicht.

Darüber hinaus wurde untersucht, welche Bedeutung die Branche für die Entwicklung der Region hat und welche direkten aber auch indirekten Effekte von der Branche ausgehen. Die Untersuchungen ergaben, dass Bremen ein traditionsreicher Nahrungs- und Genussmittelstandort ist, der glaubhaft die Historie als touristisches Konzept für sich nutzbar machen kann. Außerdem verfügt die Branche über eine hohe regionalökonomische Bedeutung insbesondere in Bezug auf die Beschäftigung.

Schließlich wurden Handlungsfelder aufgezeigt, die für zukünftige Strategien diskutiert werden können, um die Branche und seine Unternehmen, insbesondere KMU, in Ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dazu zählen beispielsweise der Ausbau und die Stärkung des Innovationssystems der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft oder die Nutzung der Diversität und der Ausbau der Schnittstellen zu komplementären Branchen.

Aus dem Projekt entstanden insgesamt sechs Diskussionspapiere zu den Themen:

  • Globale Trends und Entwicklungen in der NuG-Wirtschaft und ihre aktuellen und zukünftigen Wirkungen in Bremen
  • Entwicklungen und Dynamik der NuG-Wirtschaft in Bremen
  • Ökonomische Bedeutung der NuG-Wirtschaft in Bremen
  • Angebotseffekt der NuG-Wirtschaft in Bremen
  • Etablierte Industrien in Strategien zur intelligenten Spezialisierung
  • Handlungsfelder zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU der NuG-Wirtschaft in Bremen

Wenn Sie Interesse an den Diskussionspapieren haben, wenden Sie sich gern an Kolja Hesse (khesse@uni-bremen.de). Für weitere Infos zum Projekt gehen Sie bitte zu Abgeschlossene Projekte.

Das CRIE bedankt sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und dem NaGeB e.V. sowie den Teilnehmern an den Befragungen, Interviews und Workshops.

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